Kammerunion Elbe/Oder zu Gast in der Prager Burg

"Eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist für die Wirtschafts- und Regionalentwicklung unerlässlich. Ich bin dem Generalsekretariat der Kammerunion Elbe/Oder und dem Enterprise Europe Network Sachsen-Anhalt sehr dankbar, dass sie die Handwerkskammer Magdeburg bei der Organisation und Durchführung der Delegationsreise in die Tschechische Republik unterstützt haben. Der Austausch zu aktuellen Herausforderungen in der Wirtschaft und die Diskussion von Lösungsansätzen helfen letztendlich, Barrieren abzubauen und den eigenen Horizont zu erweitern." konstatierte Jiri Aster, Präsident der Kammerunion Elbe/Oder beim Gespräch zwischen Rudolf Jindrak, Direktor für Außenangelegenheiten in der Staatskanzlei der Tschechischen Republik, mit dem Vorstand der Handwerkskammer Magdeburg.
"Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Tschechischen Republik und Deutschland sind sehr eng und freundschaftlich. Derzeit ist der Fachkräftemangel die größte Herausforderung für die Wirtschaft in der Tschechische Republik. Bei einer Arbeitslosenquote von etwa 2 % und kontinuierlichem Wachstum müssen nachhaltige Lösungen gefunden werden. Die duale Ausbildung nach deutschem Vorbild und Anreize für eine Berufsausbildung werden momentan in Tschechien diskutiert." informierte Jindrak.
Eine Diskussionsrunde mit dem Verband für kleine, mittlere und Handwerksunternehmen der Tschechischen Republik zeigte deutlich, dass an Lösungen gearbeitet wird. Um sich gegenseitig bei aktuellen Aufgaben zu unterstützen, wurde ein informeller Austausch vereinbart. Da die Herausforderungen in Sachsen-Anhalt ähnlich situiert sind, werden sich die Kammerunion Elbe/Oder und ihre Partner (die Handwerkskammer Magdeburg ist aktives Mitglied) weiterhin diesem Thema widmen.
Zum Abschluss der Delegationsreise informierten sich die Teilnehmer über die aktuelle Lage der Wirtschaftsentwicklung in der Tschechischen Republik und die Wirtschaftsbeziehungen zu Deutschland in der Deutsch-Tschechischen Außenhandelskammer.